Dominikanische Republik

�ber die Dominikanische Republik


dominican republic

Die Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik, ist ein zwischen dem Atlantik und der Karibik gelegener Inselstaat. Er umfasst den Osten und die Mitte der Insel Hispaniola, w�hrend das westliche Drittel der Staat Haiti einnimmt.

Die Staatsangeh�rigen hei�en Dominikaner. Die Dominikanische Republik ist nicht zu verwechseln mit der kleinen Karibikinsel Dominica.

Topografie

Die Dominikanische Republik ist weitgehend gebirgig. Relativ flach ist nur der Osten der Insel und ein breites L�ngstal im Norden. Die vier gro�en Gebirge des Landes sind:

Cordillera Central im Zentrum der Insel mit den f�nf h�chsten Gipfeln der Karibik:

  • dem Pico Duarte (3.098 m)
  • der Loma La Pelona (3.097 m)
  • der Loma Rucilla (3.039 m)
  • der Loma de la Viuda (2.802 m)
  • dem Yaque (2.760 m)

Cordillera Septentrional im Norden der Insel, h�chste Erhebung 1.249 m (zwischen Puerto Plata und Santiago)

Cordillera Oriental und Costera del Caribe im Osten, h�chste Erhebung 815 m (n�rdlich von Hig�ey)

Sierra de Baoruco im S�dwesten der Insel, h�chste Erhebungen 2.368 m (direkt an der Grenze zu Haiti) und 2.085 m (westlich von Barahona)

Geologie

Die Dominikanische Republik hat eine gemeinsame Landesgrenze mit Haiti von 388 Kilometern Gesamtl�nge.

Klima

An der Nordk�ste herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit vor; auch im Winter sinken die Temperaturen nie unter etwa 21 �C. Die Lufttemperatur liegt dort durchschnittlich bei 28 �C. Die Wassertemperaturen im Norden (Atlantik) wie im S�den (Karibik) liegen ganzj�hrig bei 26 �C bis 28 �C.

Im S�den ist es trockener. Viele Regionen im S�den liegen im Regenschatten der Cordillera Central. Die Temperaturen an der K�ste sind dort mit denen im Norden vergleichbar.

In den Bergen ist es k�hler. In der Cordillera Central, so in der 1.400 m �ber NN gelegenen Stadt Constanza, sind im Winter auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt m�glich.

Die Dominikanische Republik liegt im Wirkungsbereich tropischer Wirbelst�rme (Hurrikans).

Santo Domingo, Dominikanische Republik

Santo Domingo ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik und mit 2.987.013 Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 3.813.214 in der Stadtteilen zugleich die gr��te Metropole des Landes. Santo Domingo war seit 1496 von Europ�ern besiedelt, wurde aber offiziell erst 1498 von Christoph Kolumbus� Bruder Bartolomeo an der M�ndung des Flusses Ozama gegr�ndet und ist somit die �lteste von Europ�ern errichtete Stadt in der Neuen Welt. Sie hie� zun�chst La Nueva Isabela.

1502 wurde sie wegen eines Hurricans und einer Ameisenplage vom damaligen Statthalter der Insel, Nicol�s de Ovando, am Westufer des Flusses Ozama neu gegr�ndet und erhielt den heutigen Namen. Die neu gegr�ndete Stadt wies erstmals den Grundriss einer Idealstadt auf, wie ihn die St�dtebauer der Renaissance forderten. Das Stadtbild mit seinen rechtwinkelig angelegten Stra�en und einem zentral gelegenen Platz sollten pr�gend f�r alle folgenden Neugr�ndungen in ganz Lateinamerika werden.

Die Kathedrale Basilica Menor de la Virgen de La Anunciaci�n ist die �lteste Kathedrale Amerikas (Grundsteinlegung 1521, eingeweiht 1540). 1546 wurde sie von Papst Paul III. zur ersten erzbisch�flichen Kathedrale der Neuen Welt erhoben. Sie barg bis 1992 die Gebeine von Kolumbus, die anl�sslich der 500-Jahrfeier der Entdeckung Amerikas in den neuen Faro a Col�n �berf�hrt wurden. Die Kathedrale gilt als unvollendet, da die urspr�nglich geplanten Glockent�rme nicht errichtet wurden.

1538 wurde hier die �lteste Universit�t Amerikas er�ffnet.

Empfehlungen: